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2014. január 1., szerda

Neu und frisch!

Eigentlich darf man am 1. Januar gar keine Hausarbeit machen, zumindest nicht nach der volkstümlichen Tradition in Ungarn. Es gibt aber auch eine andere Tradition, nämlich dass man alles, was man im neuen Jahr schaffen möchte, am 1. Januar symbolisch anfängt. Mir gefällt diese zweite Tradition besser, und so habe ich heute mit dem Entrümpeln angefangen.

- Kleidung von meinem Sohn: was zu klein war oder in schlechtem Zustand. Immer noch bleibt viel zu viel, aber das wird noch ein nächster Schritt.
- Bad: Badespielzeuge, die die Kinder sowieso nicht mehr brauchen, habe ich entsorgt. Die waren schon so hässlich, dass Wegwerfen die einzige Möglichkeit war. Da habe ich mir auch gedacht: ich hüte hier in der Wohnung Sachen, die nicht mal zum Verschenken taugen - eigentlich ein Blödsinn.
Auch einige eigene Kosmetiksachen habe ich entsorgt (Abgelaufenes oder Sachen, von denen ich nicht mehr wußte, wozu sie zu gebrauchen waren.)
- Mein Arbeitszimmer teile ich mit meiner Tochter und mein Sohn hat auch einen kleinen Basteltisch da. Was natürlich heisst, dass Unordnung auf (und unter) dem Kinderschreibtisch mich sehr-sehr stört. Sogar auf den Regalen war schon alles Mögliche, da haben wir mit meiner Tocher zusammen die Blätter durchgeschaut, vieles weggeworfen, Brauchbares wieder in den Boxen gelegt. Jetzt schaut es wirklich viel besser aus und man kann auf dem Schreibtisch meiner Tochter sogar schreiben. Eine große Tüte Restmüll und eine halbe Kiste Altpapier nehmen jetzt keinen Platz in der Wohnung - toll!
- Auch mit der Wolldiät habe ich angefangen. Mein Ziel ist, möglichst viel Restwolle zu verstricken bzw. verhäkeln und nur dann neue Wolle kaufen, wenn die Verwendung schon feststeht und wenn ich gleich damit anfangen kann. Sonst gibt es genug auf Lager, sowohl Anleitungen als auch Wolle. Es ist ein gutes Gefühl zu entdecken, was für Schätze ich habe, die nur darauf warten, dass sie Verwendung finden! Heute habe ich Reste von Filzwolle in 3 Farben aufgebraucht: ein kleines Täschchen habe ich gemacht. Das Filzen kommt noch, ich bin gespannt, wie groß es wird. Solche Sachen sind auch toll zum Verschenken zu Geburtstage oder so.
Als erster Schritt im neuen Jahr gar nicht schlecht, oder?

2013. december 20., péntek

Ausmisten statt Umzug

Es kam so, dass ich seit 2004 fast jedes Jahr in eine neue Wohnung umziehen musste. Beim ersten Mal hatte ich nur 36 Kisten - teilweise sehr kleine- und 2 Säcke mit Kleidung und allerlei Wohntextilien. Dann wurden die Kisten mehr und auch die Familie wurde grösser - die Umzüge wurden immer mühsamer. Und doch freute ich mich darüber immer im Nachhinein, weil jeder Umzug ein gründliches Ausmisten bedeutete. Wir leben momentan in einer für uns ungewöhnlich grossen Wohnung (ca. 130m2) und es sieht so aus, dass wir einigen Jahre noch bleiben werden. Als das erste Jahr um war, kam dieses merkwürdige Kribbeln im Bauch und ich habe angefangen, Sachen auszusortieren, als würde jetzt bald ein Umzug vor uns stehen. Dabei habe ich leider auch die Mitschriften von einem Kurs ausgemistet, die ich später sehr bereut habe. Alles andere war aber eine gute Entscheidung. Jetzt, nach dem zweiten Jahr in derselben Wohnung sehe ich wieder, dass die Sachen sich vermehrt haben. Auch kein Wunder, mit zwei kleinen Kindern, die einerseits ständig wachsen und jedes Jahr eine komplette Sommer- und Wintergarderobe brauchen, andererseits aber so süss sind, dass jede und jeder ihnen unbedingt was schenken möchte. Aber auch jenseits von Kinderkram gibt es Vieles, was sich ansammelt - obwohl shoppen gar nicht meine Lieblingsbeschäftigung ist.

Reduzieren, Downsizing, Minimalismus - all das ist nichts Neues für mich, sondern gehört seit über einem Jahrzehnt zu meinem Leben. Doch, ich sehe, dass es immer schwieriger ist, dem minimalistischen Weg treu zu bleiben, seit die Kinder auch mitentscheiden möchten, was alles in die Wohnung kommt. Wie geht es denn, mit und trotz zwei Kindern - von denen das eine die Geschenke als Liebessprache hat - möglichst wenig Dinge zu besitzen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren? Das ist das Thema für das Jahr 2014 für mich.